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`!Java`! ist eine `F33f`_`[objektorientierte`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Objektorientierte_Programmierung]`_`f `F33f`_`[Programmiersprache`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Programmiersprache]`_`f und eine eingetragene `F33f`_`[Marke`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Marke_(Recht)]`_`f des Unternehmens `F33f`_`[Sun Microsystems`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sun_Microsystems]`_`f, welches 2010 von `F33f`_`[Oracle`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Oracle]`_`f `F33f`_`[übernommen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Unternehmenskauf]`_`f wurde. Die Programmiersprache ist ein Bestandteil der `F33f`_`[Java-Technologie`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java-Technologie]`_`f – diese besteht grundsätzlich aus dem Java-`F33f`_`[Entwicklungswerkzeug`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Programmierwerkzeug]`_`f (`F33f`_`[JDK`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java_Development_Kit]`_`f) zum Erstellen von Java-Programmen und der `F33f`_`[Java-Laufzeitumgebung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java-Laufzeitumgebung]`_`f (JRE) zu deren Ausführung. Die Laufzeitumgebung selbst umfasst die virtuelle Maschine (`F33f`_`[JVM`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java_Virtual_Machine]`_`f) und die mitgelieferten `F33f`_`[Bibliotheken`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Programmbibliothek]`_`f. Java als Programmiersprache sollte nicht mit der Java-Technologie gleichgesetzt werden; Java-Laufzeitumgebungen führen `F33f`_`[Bytecode`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bytecode]`_`f aus, der sowohl aus der Programmiersprache Java als auch aus anderen Programmiersprachen wie `F33f`_`[Groovy`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Groovy]`_`f, `F33f`_`[Kotlin`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kotlin_(Programmiersprache)]`_`f und `F33f`_`[Scala`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Scala_(Programmiersprache)]`_`f kompiliert werden kann. Im Prinzip könnte jede Programmiersprache als Grundlage für Java-Bytecode genutzt werden, für die meisten existieren aber keine passenden Bytecode-`F33f`_`[Compiler`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Compiler]`_`f.

Die Programmiersprache `*Java`* dient innerhalb der Java-Technologie vor allem zum Formulieren von Programmen. Diese liegen zunächst als reiner, menschenverständlicher `F33f`_`[Text`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Text]`_`f vor, dem sogenannten `F33f`_`[Quellcode`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Quellcode]`_`f. Dieser Quellcode ist nicht direkt ausführbar; erst der Java-Compiler, der Teil des Entwicklungswerkzeugs ist, übersetzt ihn in den maschinenverständlichen Java-Bytecode. Die Maschine, die diesen Bytecode ausführt, ist jedoch typischerweise virtuell – das heißt, der Code wird meist nicht direkt durch `F33f`_`[Hardware`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hardware]`_`f, wie z. B. einen `F33f`_`[Mikroprozessor`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mikroprozessor]`_`f, ausgeführt, sondern durch entsprechende `F33f`_`[Software`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Software]`_`f auf der Zielplattform.

Zweck dieser Virtualisierung ist `F33f`_`[Plattformunabhängigkeit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Plattformunabhängigkeit]`_`f: Das Programm soll ohne weitere Änderung auf jeder Rechnerarchitektur laufen können, sofern dort eine passende Laufzeitumgebung `F33f`_`[installiert`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Installation_(Software)]`_`f ist. Oracle selbst bietet Laufzeitumgebungen für die Betriebssysteme `F33f`_`[Linux`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Linux]`_`f, `F33f`_`[macOS`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=MacOS]`_`f und `F33f`_`[Windows`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Microsoft_Windows]`_`f an. Andere Hersteller lassen eigene Java-Laufzeitumgebungen für ihre Plattform `F33f`_`[zertifizieren`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zertifizierung]`_`f. Auch in Autos, HiFi-Anlagen und anderen elektronischen Geräten wird Java verwendet.

Um die Ausführungsgeschwindigkeit zu erhöhen, werden Konzepte wie die `F33f`_`[Just-in-time-Kompilierung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Just-in-time-Kompilierung]`_`f und die `F33f`_`[Hotspot-Optimierung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hotspot-Optimierung]`_`f verwendet. In Bezug auf den eigentlichen Ausführungsvorgang kann die JVM den Bytecode also `F33f`_`[interpretieren`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Interpreter]`_`f, ihn bei Bedarf jedoch auch `F33f`_`[kompilieren`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kompilierung]`_`f und `F33f`_`[optimieren`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Dynamische_Optimierung]`_`f.

Java ist eine der populärsten Programmiersprachen. In dem seit 2001 veröffentlichten `F33f`_`[TIOBE-Index`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=TIOBE-Index]`_`f lag Java bis 2020, konkurrierend mit `F33f`_`[C`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=C_(Programmiersprache)]`_`f, stets auf den ersten beiden Plätzen. Seit 2021 belegt jedoch `F33f`_`[Python`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Python_(Programmiersprache)]`_`f den ersten Platz dieses Rankings – gefolgt von C, C++ und Java. Der Anteil von Java sank von ca. 25 % im Jahr 2001 auf etwa 10 % (2021–2025).`:cite-ref-4[`F5bf`_`[4`#cite-note-4]`_`f] Nach dem RedMonk-Programmiersprachenindex liegt Java seit 2020 bzw. 2021 hinter `F33f`_`[JavaScript`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=JavaScript]`_`f und `F33f`_`[Python`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Python_(Programmiersprache)]`_`f.`:cite-ref-5[`F5bf`_`[5`#cite-note-5]`_`f]`:cite-ref-6[`F5bf`_`[6`#cite-note-6]`_`f]

>>Contents

• `F0af`_`[Grundkonzepte`#grundkonzepte]`_`f
• `F0af`_`[Objektorientierung`#objektorientierung]`_`f
• `F0af`_`[Reflexion`#reflexion]`_`f
• `F0af`_`[Annotationen`#annotationen]`_`f
• `F0af`_`[Modulare Ausführung auf fernen Computern`#modulare-ausf-hrung-auf-fernen-computern]`_`f
• `F0af`_`[Merkmale`#merkmale]`_`f
• `F0af`_`[Syntax`#syntax]`_`f
• `F0af`_`[Entstehung und Weiterentwicklung`#entstehung-und-weiterentwicklung]`_`f
• `F0af`_`[Entstehung`#entstehung]`_`f
• `F0af`_`[Oracle und JCP`#oracle-und-jcp]`_`f
• `F0af`_`[Java als freie Software`#java-als-freie-software]`_`f
• `F0af`_`[Unterschiede zu ähnlichen Sprachen`#unterschiede-zu-hnlichen-sprachen]`_`f
• `F0af`_`[JavaScript`#javascript]`_`f
• `F0af`_`[Smalltalk`#smalltalk]`_`f
• `F0af`_`[C++`#c]`_`f
• `F0af`_`[C# (.NET)`#c-net]`_`f
• `F0af`_`[Scala`#scala]`_`f
• `F0af`_`[Kotlin`#kotlin]`_`f
• `F0af`_`[Anwendungsarten`#anwendungsarten]`_`f
• `F0af`_`[Java-Webanwendungen`#java-webanwendungen]`_`f
• `F0af`_`[Java-Desktop-Anwendungen`#java-desktop-anwendungen]`_`f
• `F0af`_`[Java-Applets`#java-applets]`_`f
• `F0af`_`[Apps`#apps]`_`f
• `F0af`_`[Entwicklungsumgebungen`#entwicklungsumgebungen]`_`f
• `F0af`_`[Compiler`#compiler]`_`f
• `F0af`_`[Bytecode-Compiler`#bytecode-compiler]`_`f
• `F0af`_`[Native Compiler`#native-compiler]`_`f
• `F0af`_`[Wrapper`#wrapper]`_`f
• `F0af`_`[Java User Groups`#java-user-groups]`_`f
• `F0af`_`[Konferenzen`#konferenzen]`_`f
• `F0af`_`[Trivia`#trivia]`_`f
• `F0af`_`[Siehe auch`#siehe-auch]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f

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>>Grundkonzepte

Der Entwurf der Programmiersprache Java strebte hauptsächlich fünf Ziele an:`:cite-ref-7[`F5bf`_`[7`#cite-note-7]`_`f]

• Sie soll eine `F33f`_`[einfache`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Einfachheit]`_`f, `F33f`_`[objektorientierte`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Objektorientierte_Programmierung]`_`f, `F33f`_`[verteilte`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rechnernetz]`_`f und `F33f`_`[vertraute`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Prinzip_der_geringsten_Überraschung]`_`f `F33f`_`[Programmiersprache`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Programmiersprache]`_`f sein.
• Sie soll `F33f`_`[robust`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Robustheit]`_`f und `F33f`_`[sicher`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sicherheit]`_`f sein.
• Sie soll `F33f`_`[architekturneutral`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rechnerarchitektur]`_`f und `F33f`_`[portabel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Plattformunabhängigkeit]`_`f sein.
• Sie soll sehr `F33f`_`[leistungsfähig`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rechenleistung]`_`f sein.
• Sie soll `F33f`_`[interpretierbar`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Interpreter]`_`f, `F33f`_`[parallelisierbar`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Parallele_Programmierung]`_`f und dynamisch sein.

`!Einfachheit`!
Java ist im Vergleich zu anderen objektorientierten Programmiersprachen wie `F33f`_`[C++`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=C++]`_`f oder `F33f`_`[C#`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=C-Sharp]`_`f einfach, da es einen reduzierten Sprachumfang besitzt und beispielsweise `F33f`_`[Operatorüberladung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Überladen]`_`f und `F33f`_`[Mehrfachvererbung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mehrfachvererbung]`_`f nicht unterstützt.
`!Objektorientierung`!
Java gehört zu den `F33f`_`[objektorientierten Programmiersprachen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Objektorientierte_Programmierung]`_`f.
`!Verteilt`!
Eine Reihe einfacher Möglichkeiten für Netzwerkkommunikation, von `F33f`_`[TCP/IP`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Transmission_Control_Protocol/Internet_Protocol]`_`f-Protokollen über `F33f`_`[Remote Method Invocation`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Remote_Method_Invocation]`_`f bis zu `F33f`_`[Webservices`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Webservice]`_`f werden vor allem über Javas `F33f`_`[Klassenbibliothek`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Klassenbibliothek]`_`f angeboten; die Sprache Java selbst beinhaltet keine direkte Unterstützung für verteilte Ausführung.
`!Vertrautheit`!
Wegen der syntaktischen Nähe zu C++, der ursprünglichen Ähnlichkeit der Klassenbibliothek zu `F33f`_`[Smalltalk`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Smalltalk_(Programmiersprache)]`_`f-Klassenbibliotheken und der Verwendung von `F33f`_`[Entwurfsmustern`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Entwurfsmuster]`_`f in der Klassenbibliothek ist der Umstieg auf Java für erfahrene Programmierer vergleichsweise einfach.
`!Robustheit`!
Viele der Designentscheidungen bei der Definition von Java reduzieren die Wahrscheinlichkeit ungewollter Systemfehler; Beispiele dafür sind die starke Typisierung, `F33f`_`[Garbage Collection`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Garbage_Collection]`_`f, Ausnahmebehandlung sowie Verzicht auf Zeigerarithmetik.
`!Sicherheit`!
Zur Verbesserung der Sicherheit stehen Konzepte wie der Class-Loader, der die sichere Zuführung von Klasseninformationen zur Java `F33f`_`[Virtual Machine`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Virtual_Machine]`_`f steuert, und Security-Manager, die sicherstellen, dass nur Zugriff auf Programmobjekte erlaubt wird, für die entsprechende Rechte vorhanden sind.
`!Architekturneutralität`!
Java wurde so entwickelt, dass dieselbe Version eines Programms prinzipiell auf einer beliebigen Computerhardware läuft, unabhängig von ihrem Prozessor oder anderen `F33f`_`[Hardwarebestandteilen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hardware]`_`f.
`!Portabilität`!
Zusätzlich zur Architekturneutralität ist Java portabel. Das heißt, dass elementare Datentypen sowohl in ihrer Größe und internen Darstellung als auch in ihrem arithmetischen Verhalten standardisiert sind. Beispielsweise ist ein `B100`F9d9float`f`b immer ein `F33f`_`[IEEE 754 Float`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=IEEE_754]`_`f von 32 Bit Länge. Dasselbe gilt beispielsweise auch für die Klassenbibliothek, mit deren Hilfe man eine vom Betriebssystem unabhängige `F33f`_`[GUI`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Grafische_Benutzeroberfläche]`_`f erzeugen kann.
`!Leistungsfähigkeit`!
Java hat aufgrund der `F33f`_`[Optimierungsmöglichkeit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Dynamische_Optimierung]`_`f zur `F33f`_`[Laufzeit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Laufzeit_(Informatik)]`_`f das Potenzial, eine bessere `F33f`_`[Performance`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rechenleistung]`_`f als auf `F33f`_`[Compilezeit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Übersetzungszeit]`_`f-Optimierungen begrenzte Sprachen (C++ etc.) zu erreichen. Dem entgegen steht der `F33f`_`[Overhead`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Overhead_(EDV)]`_`f durch die Java-`F33f`_`[Laufzeitumgebung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Laufzeitumgebung]`_`f, sodass die Leistungsfähigkeit von beispielsweise C++-Programmen in einigen Kontexten übertroffen,`:cite-ref-schulz-8-0[`F5bf`_`[8`#cite-note-schulz-8]`_`f]`:cite-ref-speed2-9-0[`F5bf`_`[9`#cite-note-speed2-9]`_`f] in anderen aber nicht erreicht wird.`:cite-ref-hundt2011-10-0[`F5bf`_`[10`#cite-note-hundt2011-10]`_`f] Um Leistungsfähigkeit zu gewährleisten, kann in der Java Virtual Machine (JVM) die Performance gemessen werden.`:cite-ref-performance1-11-0[`F5bf`_`[11`#cite-note-performance1-11]`_`f]
`!Interpretierbarkeit`!
Java wird in maschinenunabhängigen `F33f`_`[Bytecode`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bytecode]`_`f kompiliert, dieser wiederum kann auf der Zielplattform interpretiert werden. Die `F33f`_`[Java Virtual Machine`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java_Virtual_Machine]`_`f interpretiert Java-Bytecode, bevor sie ihn aus Performancegründen kompiliert und optimiert.
`!Parallelisierbarkeit`!
Java unterstützt `F33f`_`[Multithreading`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Multithreading]`_`f, also den parallelen Ablauf von eigenständigen Programmabschnitten. Dazu bietet die Sprache selbst die Schlüsselwörter `B100`F9d9synchronized`f`b und `B100`F9d9volatile`f`b – Konstrukte, die das „Monitor & Condition Variable Paradigma“ von `F33f`_`[C. A. R. Hoare`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tony_Hoare]`_`f`:cite-ref-12[`F5bf`_`[12`#cite-note-12]`_`f] unterstützen. Die Klassenbibliothek enthält weitere Unterstützungen für parallele Programmierung mit Threads. Moderne JVMs bilden einen Java-`F33f`_`[Thread`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Thread_(Informatik)]`_`f auf `F33f`_`[Betriebssystem`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Betriebssystem]`_`f-Threads ab und profitieren somit von `F33f`_`[Prozessoren`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Prozessor]`_`f mit mehreren `F33f`_`[Rechenkernen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Prozessor]`_`f.
`!Dynamisch`!
Java ist so aufgebaut, dass es sich an dynamisch ändernde Rahmenbedingungen anpassen lässt. Da die Module erst zur Laufzeit gelinkt werden, können beispielsweise Teile der Software (etwa Bibliotheken) neu ausgeliefert werden, ohne die restlichen Programmteile anpassen zu müssen. Interfaces können als Basis für die Kommunikation zwischen zwei Modulen eingesetzt werden; die eigentliche Implementierung kann aber dynamisch und beispielsweise auch während der Laufzeit geändert werden.

>>>Objektorientierung

Die Grundidee der `F33f`_`[objektorientierten Programmierung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Objektorientierte_Programmierung]`_`f ist, Daten und zugehörige Funktionen möglichst eng in einem sogenannten Objekt zusammenzufassen und nach außen hin zu kapseln (`F33f`_`[Abstraktion`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Abstraktion_(Informatik)]`_`f). Die Absicht dahinter ist, große Softwareprojekte einfacher zu `F33f`_`[verwalten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wartbarkeit]`_`f und die Qualität der Software zu erhöhen. Ein weiteres Ziel der Objektorientierung ist ein hoher Grad der `F33f`_`[Wiederverwendbarkeit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wiederverwendbarkeit]`_`f von Softwaremodulen.

Ein neuer Aspekt von Java gegenüber den objektorientierten Programmiersprachen C++ und `F33f`_`[Smalltalk`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Smalltalk_(Programmiersprache)]`_`f ist die explizite Unterscheidung zwischen `F33f`_`[Schnittstellen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schnittstelle_(Objektorientierung)]`_`f und `F33f`_`[Klassen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Klasse_(Objektorientierung)]`_`f, die durch entsprechende Schlüsselwörter `B100`F9d9interface`f`b und `B100`F9d9class`f`b ausgedrückt wird. Java unterstützt kein Erben von mehreren unabhängigen `F33f`_`[Basisklassen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Basisklasse]`_`f (sogenannte „Mehrfachvererbung“ wie in C++ oder `F33f`_`[Eiffel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Eiffel_(Programmiersprache)]`_`f), wohl aber das Implementieren einer beliebigen Zahl von Schnittstellen, womit sich viele der entsprechenden Probleme ebenfalls lösen lassen. Dabei werden `F33f`_`[Methodensignaturen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Signatur_(Programmierung)]`_`f und Standardimplementierungen von `F33f`_`[Methoden`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Objektorientierte_Programmierung]`_`f an die abgeleiteten Klassen weitergegeben, jedoch keine `F33f`_`[Attribute`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Attribut_(Programmierung)]`_`f.

Java ist nicht vollständig objektorientiert, da die `F33f`_`[Grunddatentypen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Datentyp]`_`f (`F33f`_`[int`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Integer_(Datentyp)]`_`f, `F33f`_`[boolean`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Boolean]`_`f usw.) keine Objekte sind (siehe auch unter `F33f`_`[Java-Syntax`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java-Syntax]`_`f). Sie werden allerdings ab Java 5 bei Bedarf automatisch und für den Programmierer transparent mittels `F33f`_`[Autoboxing`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Autoboxing]`_`f in die entsprechenden Objekttypen und umgekehrt umgewandelt.`:cite-ref-autoboxing-13-0[`F5bf`_`[13`#cite-note-autoboxing-13]`_`f]

>>>>Beispiel

>>>>Source-Code

`B100`F9d9/**`f`b
`B100`F9d9 * Diese Klasse ist eine allgemeine Klasse für jedes beliebige Tier und bietet`f`b
`B100`F9d9 * Methoden an, die alle Tiere gemeinsam haben.`f`b
`B100`F9d9 */`f`b
`B100`F9d9public class Tier {`f`b
`B100`F9d9 /**`f`b
`B100`F9d9 * Diese Methode lässt das Tier kommunizieren. Die Unterklassen dieser`f`b
`B100`F9d9 * Klasse können diese Methode überschreiben und eine passende`f`b
`B100`F9d9 * Implementierung für das jeweilige Tier anbieten.`f`b
`B100`F9d9 */`f`b
`B100`F9d9 public void kommuniziere() {`f`b
`B100`F9d9 // Wird von allen Unterklassen verwendet, die diese Methode nicht überschreiben.`f`b
`B100`F9d9 System.out.println("Tier sagt nichts.");`f`b
`B100`F9d9 }`f`b
`B100`F9d9}`f`b
`B100`F9d9`f`b
`B100`F9d9/**`f`b
`B100`F9d9 * Deklariert die Klasse "Hund" als Unterklasse der Klasse "Tier".`f`b
`B100`F9d9 * Die Klasse "Hund" erbt damit die Felder und Methoden der Klasse "Tier".`f`b
`B100`F9d9 */`f`b
`B100`F9d9class Hund extends Tier {`f`b
`B100`F9d9 /**`f`b
`B100`F9d9 * Diese Methode ist in der Oberklasse "Tier" implementiert. Sie wird`f`b
`B100`F9d9 * in dieser Klasse überschrieben und für die Tierart "Hund" angepasst.`f`b
`B100`F9d9 */`f`b
`B100`F9d9 @Override`f`b
`B100`F9d9 public void kommuniziere() {`f`b
`B100`F9d9 // Ruft die Implementierung dieser Methode in der Oberklasse "Tier" auf.`f`b
`B100`F9d9 super.kommuniziere();`f`b
`B100`F9d9 // Gibt einen Text in der Konsole aus.`f`b
`B100`F9d9 System.out.println("Hund sagt: 'Wuff Wuff'");`f`b
`B100`F9d9 }`f`b
`B100`F9d9}`f`b
`B100`F9d9`f`b
`B100`F9d9/**`f`b
`B100`F9d9 * Deklariert die Klasse "Katze" als Unterklasse der Klasse "Tier".`f`b
`B100`F9d9 * Die Klasse "Katze" erbt damit die Felder und Methoden der Klasse "Tier".`f`b
`B100`F9d9 */`f`b
`B100`F9d9class Katze extends Tier {`f`b
`B100`F9d9 /**`f`b
`B100`F9d9 * Diese Methode ist in der Oberklasse "Tier" implementiert. Sie wird`f`b
`B100`F9d9 * in dieser Klasse überschrieben und für die Tierart "Katze" angepasst.`f`b
`B100`F9d9 */`f`b
`B100`F9d9 @Override`f`b
`B100`F9d9 public void kommuniziere() {`f`b
`B100`F9d9 // Ruft die Implementierung dieser Methode in der Oberklasse "Tier" auf.`f`b
`B100`F9d9 super.kommuniziere();`f`b
`B100`F9d9 // Gibt einen Text auf der Konsole aus.`f`b
`B100`F9d9 System.out.println("Katze sagt: 'Miau'");`f`b
`B100`F9d9 }`f`b
`B100`F9d9}`f`b
`B100`F9d9`f`b
`B100`F9d9class Main {`f`b
`B100`F9d9 /**`f`b
`B100`F9d9 * Methode, die beim Programmstart aufgerufen wird.`f`b
`B100`F9d9 */`f`b
`B100`F9d9 public static void main(String[] args) {`f`b
`B100`F9d9 // Deklariert eine Variable für Instanzen der Klassen "Hund" und "Katze"`f`b
`B100`F9d9 Tier tier;`f`b
`B100`F9d9`f`b
`B100`F9d9 // Erstellt eine Instanz der Klasse "Hund" und speichert die Instanz in`f`b
`B100`F9d9 // der Variable "tier"`f`b
`B100`F9d9 tier = new Hund();`f`b
`B100`F9d9 // Ruft die Methode Hund.kommuniziere() auf`f`b
`B100`F9d9 tier.kommuniziere();`f`b
`B100`F9d9`f`b
`B100`F9d9 // Erstellt eine Instanz der Klasse "Katze" und speichert die Instanz in`f`b
`B100`F9d9 // der Variable "tier"`f`b
`B100`F9d9 tier = new Katze();`f`b
`B100`F9d9 // Ruft die Methode Katze.kommuniziere() auf`f`b
`B100`F9d9 tier.kommuniziere();`f`b
`B100`F9d9 }`f`b
`B100`F9d9}`f`b

>>>>Konsolenausgabe

`B100`F9d9Tier sagt nichts.`f`b
`B100`F9d9Hund sagt: 'Wuff Wuff'`f`b
`B100`F9d9Tier sagt nichts.`f`b
`B100`F9d9Katze sagt: 'Miau'`f`b

>>>Reflexion

Java bietet eine `F33f`_`[Reflexion`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Reflexion_(Programmierung)]`_`f-API als Bestandteil der `F33f`_`[Laufzeitumgebung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Laufzeitumgebung]`_`f. Damit ist es möglich, zur Laufzeit auf Klassen und Methoden zuzugreifen, deren Existenz oder genaue Ausprägung zur Zeit der Programmerstellung nicht bekannt war. Häufig wird diese Technik im Zusammenhang mit dem Entwurfsmuster `F33f`_`[Fabrikmethode`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fabrikmethode]`_`f (`*Factory Method`*) angewandt.

>>>Annotationen

Mit Java 5 hat Sun die Programmiersprache um `F33f`_`[Annotationen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Annotation_(Java)]`_`f erweitert. Annotationen erlauben die Notation von `F33f`_`[Metadaten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Metadaten]`_`f und ermöglichen bis zu einem gewissen Grad benutzerdefinierte Spracherweiterungen. Sinn der Annotationen ist unter anderem die automatische Erzeugung von Code und anderen in der Software-Entwicklung wichtigen Dokumenten für wiederkehrende Muster anhand möglichst kurzer Hinweise im Quelltext. Bislang wurden in Java dafür ausschließlich `F33f`_`[Javadoc`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Javadoc]`_`f-Kommentare mit speziellen JavaDoc-Tags verwendet, die von `F33f`_`[Doclets`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Doclet]`_`f wie zum Beispiel dem `F33f`_`[XDoclet`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=XDoclet]`_`f ausgewertet wurden.

Annotationen können auch in den kompilierten Class-Dateien enthalten sein. Der Quelltext wird also für ihre Verwendung nicht benötigt. Insbesondere sind die Annotationen auch über die Reflection-API zugänglich. So können sie zum Beispiel zur Erweiterung des `F33f`_`[Bean-Konzeptes`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=JavaBeans]`_`f verwendet werden.

>>>Modulare Ausführung auf fernen Computern

Java bietet die Möglichkeit, Klassen zu schreiben, die in unterschiedlichen Ausführungsumgebungen ablaufen. Beispielsweise lassen sich `F33f`_`[Applets`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java-Applet]`_`f in Webbrowsern, die Java unterstützen, ausführen. Das Sicherheitskonzept von Java kann dazu eingesetzt werden, dass unbekannte Klassen dabei keinen Schaden anrichten können, was vor allem bei `F33f`_`[Applets`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java-Applet]`_`f wichtig ist (siehe auch `F33f`_`[Sandbox`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sandbox]`_`f). Beispiele für in entsprechenden Ausführungsumgebungen ausführbare Java-Module sind `F33f`_`[Applets`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java-Applet]`_`f, `F33f`_`[Servlets`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Servlet]`_`f, `F33f`_`[Portlets`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Portlet]`_`f, `F33f`_`[MIDlets`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=MIDlet]`_`f, Xlets, `F33f`_`[Translets`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Translet]`_`f, und `F33f`_`[Enterprise JavaBeans`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Enterprise_JavaBeans]`_`f.

>>Merkmale

Der Objektzugriff in Java ist `F33f`_`[VM`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java_Virtual_Machine]`_`f-intern über `F33f`_`[Referenzen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Referenz_(Programmierung)]`_`f implementiert, die den aus C oder C++ bekannten `F33f`_`[Zeigern`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zeiger_(Informatik)]`_`f ähneln.`:cite-ref-14[`F5bf`_`[14`#cite-note-14]`_`f] Die Sprachdefinition (Java Language Specification) bezeichnet sie als „Reference Values“ um deutlich zu machen, dass sie im `F33f`_`[Quelltext`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Quelltext]`_`f des jeweiligen Programms als `F33f`_`[Call by value`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Call_by_value]`_`f übergeben werden.`:cite-ref-sun-reference-value-15-0[`F5bf`_`[15`#cite-note-sun-reference-value-15]`_`f] Aus Sicherheitsgründen erlauben diese nicht, die tatsächliche Speicheradresse zu erkennen oder zu modifizieren. Sogenannte `F33f`_`[Zeigerarithmetik`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zeiger_(Informatik)]`_`f ist in Java somit ausgeschlossen. Per Design kann so ein häufiger Typ von Fehlern, die in anderen Programmiersprachen auftreten, von vornherein ausgeschlossen werden.

Zusammengehörige Klassen werden in Paketen (englisch `*packages`*) zusammengefasst. Diese Pakete ermöglichen die Einschränkung der Sichtbarkeit von Klassen, eine Strukturierung von größeren Projekten sowie eine Trennung des Namensraums für verschiedene Entwickler. Die Paketnamen sind hierarchisch aufgebaut und beginnen meist mit dem (umgekehrten) Internet-Domainnamen des Entwicklers, also beispielsweise `*com.google`* bei Klassenbibliotheken, die `F33f`_`[Google`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Google_LLC]`_`f zur Verfügung stellt. Klassennamen müssen nur innerhalb eines Paketes eindeutig sein. Hierdurch ist es möglich, Klassen von verschiedenen Entwicklern zu kombinieren, ohne dass es zu Namenskonflikten kommt. Die Hierarchie der Paketnamen hat allerdings keine `F33f`_`[semantische`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Semantik]`_`f Bedeutung. Bei der Sichtbarkeit zwischen den Klassen zweier Pakete spielt es keine Rolle, wo sich die Pakete in der Namenshierarchie befinden. Klassen sind entweder nur für Klassen des eigenen Paketes sichtbar oder für alle Pakete.

Weiter unterstützt die Sprache `F33f`_`[Threads`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Thread_(Informatik)]`_`f (`F33f`_`[nebenläufig`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nebenläufigkeit]`_`f ablaufende Programmteile) und `F33f`_`[Ausnahmen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ausnahmebehandlung]`_`f (englisch `*exception`*). Java beinhaltet auch eine `F33f`_`[automatische Speicherbereinigung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Automatische_Speicherbereinigung]`_`f (englisch `*garbage collector`*), die nicht (mehr) referenzierte Objekte aus dem Speicher entfernt.

Java unterscheidet explizit zwischen `F33f`_`[Schnittstellen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schnittstelle_(Objektorientierung)]`_`f und `F33f`_`[Klassen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Klasse_(Objektorientierung)]`_`f. Eine Klasse kann beliebig viele Schnittstellen implementieren, hat aber stets genau eine `F33f`_`[Basisklasse`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Basisklasse]`_`f. Java unterstützt kein direktes Erben von mehreren Klassen („`F33f`_`[Mehrfachvererbung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mehrfachvererbung]`_`f“), jedoch die Vererbung über mehrere Hierarchie-Ebenen (Klasse `*Kind`* erbt von Klasse `*Vater`*, die ihrerseits von Klasse `*Großvater`* erbt usw.). Je nach `F33f`_`[Sichtbarkeit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java-Syntax]`_`f (`B100`F9d9public`f`b, `B100`F9d9protected`f`b, `*default`*/`*package-private`*, `B100`F9d9private`f`b) erbt die Klasse `F33f`_`[Methoden`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Methode_(Programmierung)]`_`f und Attribute (auch Felder genannt) von ihren Klassenvorfahren. Alle Klassen sind – direkt oder indirekt – von der Wurzelklasse `B100`F9d9Object`f`b abgeleitet.

Zu Java gehört eine umfangreiche Klassenbibliothek. Dem Programmierer wird damit eine einheitliche, vom zugrundeliegenden Betriebssystem unabhängige `F33f`_`[Schnittstelle`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Programmierschnittstelle]`_`f (Application programming interface, API) angeboten.

Mit Java 2 wurden die Java Foundation Classes (JFC) eingeführt, die unter anderem `F33f`_`[Swing`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Swing_(Java)]`_`f bereitstellen, das zur Erzeugung plattformunabhängiger `F33f`_`[grafischer Benutzerschnittstellen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Grafische_Benutzeroberfläche]`_`f (GUI) dient und auf dem `F33f`_`[Abstract Window Toolkit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Abstract_Window_Toolkit]`_`f basiert.

>>Syntax


Hauptartikel

:

Java-Syntax

`F33f`_`[Syntax`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Syntax]`_`f/`F33f`_`[Grammatik`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Formale_Grammatik]`_`f und `F33f`_`[Semantik`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Formale_Semantik]`_`f von Java sind in der `F33f`_`[Java Language Specification`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java_Language_Specification]`_`f (Java-Sprachspezifikation) von `F33f`_`[Sun Microsystems`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sun_Microsystems]`_`f dokumentiert. Das folgende Beispielprogramm gibt die unter Programmierern klassische Meldung „Hallo Welt!“, gefolgt von einem Zeilenumbruch, auf dem Ausgabemedium aus.

`B100`F9d9 public class HalloWelt {`f`b
`B100`F9d9 public static void main(String[] args) {`f`b
`B100`F9d9 System.out.println("Hallo Welt!");`f`b
`B100`F9d9 }`f`b
`B100`F9d9 }`f`b

>>Entstehung und Weiterentwicklung

>>>Entstehung

Herkunft und Entwicklung der Programmiersprache Java sowie mit ihr verwandter Technik sind im Artikel `F33f`_`[Java-Technologie`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java-Technologie]`_`f beschrieben sowie wann welche Version veröffentlicht wurde.

>>>Oracle und JCP

Neben Oracle kümmert sich eine Vielzahl von Einzelpersonen, kleiner und großer Unternehmen, wie `F33f`_`[Apple`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Apple]`_`f, `F33f`_`[IBM`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=IBM]`_`f, `F33f`_`[Hewlett-Packard`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hewlett-Packard]`_`f und `F33f`_`[Siemens`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Siemens]`_`f beim `F33f`_`[Java Community Process`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java_Community_Process]`_`f (JCP) unter anderem um die Weiterentwicklung der Java-Sprachspezifikation. Der JCP wurde 1998 von Sun Microsystems ins Leben gerufen.

>>>Java als freie Software

Sun hatte zugesichert, sein `F33f`_`[JDK`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java_Development_Kit]`_`f unter der `F33f`_`[GNU General Public License`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=GNU_General_Public_License]`_`f zu veröffentlichen; mit der Übernahme durch Oracle wurde auch die offene Lizenzierung übernommen. Am 13. November 2006 wurden bereits mit dem Compiler javac und der `F33f`_`[Hotspot Virtual Machine`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hotspot-Optimierung]`_`f erste Teile als `F33f`_`[Open Source`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Open_Source]`_`f veröffentlicht. Zudem wurde mit `F33f`_`[OpenJDK`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=OpenJDK]`_`f eine Community-Seite eröffnet, mit deren Hilfe die Entwicklung koordiniert werden soll.`:cite-ref-openjdk-16-0[`F5bf`_`[16`#cite-note-openjdk-16]`_`f] Am 8. Mai 2007 folgten dann große Teile des „Java-SE“-Quellcodes zum Erstellen eines JDK. Eine Ausnahme stellte solcher Code dar, für den Sun nicht die nötigen Rechte besaß, um ihn freizugeben. Dieser liegt somit nur in kompilierter Form vor.`:cite-ref-ank-ndigung-von-sun-17-0[`F5bf`_`[17`#cite-note-ank-ndigung-von-sun-17]`_`f] Ebenfalls kündigte Sun an, dass Entwicklungen auf Grundlage des OpenJDK das „Java Compatible“-Logo führen dürfen, wenn sie nach dem „Java Compatibility Kit“ (JCK) zertifiziert sind.

Zuvor wurde der Quelltext von Java unter anderem bei jedem JDK mitgeliefert und ermöglichte so zwar Einsicht, er durfte aber nicht beliebig modifiziert werden. Deswegen gibt es neben den offiziellen JCP auch diverse unabhängige Vereinigungen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, ein unter eine freie Open-Source-Lizenz gestelltes Java bereitzustellen. Die bekanntesten dieser Projekte waren `F33f`_`[Apache Harmony`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Apache_Harmony]`_`f, `F33f`_`[Kaffe`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kaffe]`_`f und das `F33f`_`[GNU-Classpath-Projekt`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=GNU_Classpath]`_`f. Gegenwärtig gibt es neben OpenJDK noch eine weitere große Implementierung, die aktuelle Java Releases veröffentlicht, `F33f`_`[Eclipse`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Eclipse_Foundation]`_`f OpenJ9. Diese JVM-Implementierung wurde von IBM an die `F33f`_`[Eclipse Foundation`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Eclipse_Foundation]`_`f übergeben.`:cite-ref-18[`F5bf`_`[18`#cite-note-18]`_`f] OpenJ9 steht mehrfachlizenziert unter `F33f`_`[EPL 2.0`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Eclipse_Public_License]`_`f, `F33f`_`[Apache 2.0`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Apache-Lizenz]`_`f und `F33f`_`[GNU 2.0`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=GNU_General_Public_License]`_`f `F33f`_`[with Classpath Exception`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=GPL_linking_exception]`_`f.`:cite-ref-19[`F5bf`_`[19`#cite-note-19]`_`f]

>>Unterschiede zu ähnlichen Sprachen

Darüber hinaus bietet Java die Möglichkeit, aus Java-Code heraus verschiedene Skriptsprachen auszuführen. Ebenfalls gibt es eine Reihe an Programmiersprachen, die nach Java-Bytecode kompiliert werden. Damit lassen sich Programmteile auch in anderen Programmiersprachen umsetzen. Mit JDK Version 7, das am 28. Juli 2011 erschienen ist,`:cite-ref-20[`F5bf`_`[20`#cite-note-20]`_`f] wurde auch die Unterstützung für dynamische „Fremdsprachen“ durch die Virtual Machine verbessert.`:cite-ref-21[`F5bf`_`[21`#cite-note-21]`_`f]

>>>JavaScript

Java darf nicht mit der `F33f`_`[Skriptsprache`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Skriptsprache]`_`f `F33f`_`[JavaScript`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=JavaScript]`_`f verwechselt werden. JavaScript wurde von `F33f`_`[Netscape Communications`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Netscape_Communications]`_`f entwickelt, hieß früher LiveScript und wurde im Zuge einer Kooperation zwischen Netscape und Sun Microsystems in JavaScript umbenannt.`:cite-ref-22[`F5bf`_`[22`#cite-note-22]`_`f]

JavaScript ist eine `F33f`_`[dynamisch typisierte`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Dynamische_Typisierung]`_`f, objektbasierte, aber, bis `F33f`_`[ECMAScript 2015`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=JavaScript]`_`f, klassenlose Skriptsprache mit einer ähnlichen `F33f`_`[Syntax`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Syntax]`_`f wie C, `F33f`_`[Perl`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Perl_(Programmiersprache)]`_`f oder Java, unterscheidet sich jedoch in vielerlei Hinsicht von Java. Trotz der Ähnlichkeit der Namen der beiden Programmiersprachen unterscheidet sich Java stärker von JavaScript als zum Beispiel von C++ oder C#. JavaScript wurde ursprünglich vornehmlich in `F33f`_`[HTML`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hypertext_Markup_Language]`_`f-Seiten zur eingebetteten Programmierung verwendet, um interaktive Webapplikationen zu ermöglichen. Mittlerweile wird JavaScript auf der Laufzeitumgebung `F33f`_`[Node.js`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Node.js]`_`f zunehmend auch für Server-Applikationen genutzt.

>>>Smalltalk

`F33f`_`[Smalltalk`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Smalltalk_(Programmiersprache)]`_`f ist eine der ältesten objektorientierten Programmiersprachen überhaupt. Java erbt von Smalltalk die grundsätzliche Konzeption eines Klassenbaumes, in den alle Klassen eingehängt werden. Dabei stammen alle Klassen entweder direkt oder indirekt von der Klasse `B100`F9d9java.lang.Object`f`b ab. Außerdem wurden die Konzepte der `F33f`_`[automatischen Speicherbereinigung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Automatische_Speicherbereinigung]`_`f `*(garbage collector)`* und der `F33f`_`[virtuellen Maschine`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Virtuelle_Maschine]`_`f übernommen sowie eine Vielzahl weiterer Merkmale der Sprache Smalltalk.

Smalltalk kennt jedoch keine primitiven Datentypen wie zum Beispiel `B100`F9d9int`f`b – selbst eine einfache Zahl ist ein Objekt. Dieses Konzept wurde nicht nach Java übernommen, primitive Datentypen werden aber ab Java 5 mittels `F33f`_`[Autoboxing`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Autoboxing]`_`f bei Bedarf in die entsprechenden Objekttypen und umgekehrt umgewandelt.`:cite-ref-autoboxing-13-1[`F5bf`_`[13`#cite-note-autoboxing-13]`_`f]

>>>C++

Java lehnt seine Syntax an die der Programmiersprache `F33f`_`[C++`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=C++]`_`f an. Im Gegensatz zu C++ fanden jedoch Mehrfachvererbung oder `F33f`_`[Zeigerarithmetik`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zeigerarithmetik]`_`f keinen Einzug. Klassen können nur eine Superklasse haben (Einfachvererbung), aber eine beliebige Anzahl von Interfaces implementieren. Interfaces entsprechen abstrakten Klassen in C++, die keine Attribute oder konkrete Methoden besitzen, werden allerdings konzeptionell anders als die auch in Java möglichen abstrakten Klassen verwendet. Die interne Speicherverwaltung wird dem Java-Entwickler weitgehend abgenommen; dies erledigt die `F33f`_`[automatische Speicherbereinigung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Automatische_Speicherbereinigung]`_`f. Allerdings garantiert auch dieser Mechanismus nicht den vollständigen Ausschluss von `F33f`_`[Speicherlecks`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Speicherleck]`_`f. Letztlich muss der Programmierer dafür sorgen, dass nicht mehr verwendete Objekte von keinem laufenden Thread mehr referenziert werden. Einander referenzierende Objekte, die von keinem Thread aus mehr über Referenzen erreichbar sind, werden ebenfalls freigegeben, wobei es dem `F33f`_`[Garbage Collector`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Garbage_Collector]`_`f (GC) obliegt, wann und ob überhaupt diese Objekte freigegeben werden. Jede Objektklasse besitzt zusätzlich eine Methode namens `B100`F9d9finalize()`f`b, die vom Garbage Collector aufgerufen werden kann, um zusätzliche „Aufräumarbeiten“ durchzuführen. Es gibt jedoch keine Garantie, wann und ob dies geschieht. Sie ist daher nicht mit einem Destruktor aus C++ vergleichbar.

Neben Mehrfachvererbung und Speicherarithmetik wurden bei der Entwicklung von Java noch weitere Konstrukte der Sprache C++ bewusst weggelassen:

Im Gegensatz zu C++ ist es in Java nicht möglich, Operatoren (zum Beispiel arithmetische Operatoren wie `B100`F9d9+`f`b und `B100`F9d9-`f`b, logische Operatoren wie `B100`F9d9&&`f`b und `B100`F9d9||`f`b, oder den Index-Operator `B100`F9d9[]`f`b) zu `F33f`_`[überladen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Überladen]`_`f, das heißt in einem bestimmten Kontext mit neuer Bedeutung zu versehen. Dies sorgt einerseits für eine Vereinfachung der Sprache an sich und verhindert, dass Quellcodes mit Operatoren, die mit schwer nachvollziehbarer Semantik überladen werden, unleserlich gemacht werden. Andererseits würden benutzerdefinierte Typen mit überladenen Operatoren in C++ eher wie eingebaute Typen erscheinen können – vor allem numerischer Code wäre so mitunter einfacher nachzuvollziehen. Die Sprachdefinition von Java definiert jedoch typabhängiges Verhalten der Operatoren `B100`F9d9+`f`b (Addition bei arithmetischen Operanden, andernfalls zur Verkettung von Zeichenketten „string concatenation“) sowie `B100`F9d9&`f`b, `B100`F9d9|`f`b und `B100`F9d9^`f`b (logisch für boolean und bitweise für arithmetische Operanden). Das lässt diese Operatoren zumindest wie teilweise überladene Operatoren erscheinen.

Das C++-Konstrukt der `F33f`_`[Templates`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Template_(C++)]`_`f, die es erlauben, Algorithmen oder sogar ganze Klassen unabhängig von den darin verwendeten Datentypen zu definieren, wurde in Java nicht übernommen. Ab Version 5 unterstützt Java aber sogenannte `F33f`_`[Generics`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Generische_Programmierung_in_Java]`_`f, die zwar keinerlei `F33f`_`[Metaprogrammierung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=C++-Metaprogrammierung]`_`f erlauben, aber ähnlich wie C++-Templates typsichere Container und ähnliches ermöglichen.

In Java wurde das Schlüsselwort `B100`F9d9const`f`b reserviert, hat aber keine Funktion. Die Alternative zu `B100`F9d9const`f`b (und Präprozessor-Direktiven) ist `B100`F9d9final`f`b. Im Gegensatz zu `B100`F9d9const`f`b wird final in einer Methodensignatur nicht vererbt und hat somit nur im aktuellen Scope Gültigkeit. Den `B100`F9d9final`f`b-Modifikator kann eine Klasse (die dadurch nicht mehr abgeleitet werden kann), ein Attribut (dessen Wert so nur einmal gesetzt werden kann) oder eine Methode (die dadurch unüberschreibbar wird) besitzen.

>>>C# (.NET)

Die `F33f`_`[.NET`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=.NET_(Oberbegriff)]`_`f-Plattform von `F33f`_`[Microsoft`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Microsoft]`_`f kann als Konkurrenzprodukt zu Java gesehen werden. Mit der Spezifikation von `F33f`_`[C#`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=C-Sharp]`_`f hat Microsoft im Rahmen seiner .NET-Strategie versucht, den Spagat zwischen der Schaffung einer neuen Sprache und der leichten Integration bestehender Komponenten zu schaffen.

Konzeptionelle Unterschiede zu Java bestehen insbesondere in der Umsetzung von Callback-Mechanismen. In .NET ist hierzu die Unterstützung von `*`F33f`_`[Delegaten`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Delegation_(Softwareentwicklung)]`_`f`* (englisch `*delegates`*) implementiert, einem Konzept, das mit Funktionszeigern vergleichbar ist. In Java kann dies über Methodenreferenzen oder Lambdaausdrücke erreicht werden.

Des Weiteren unterstützen .NET-Sprachen sogenannte Attribute (`*attributes`*), die es erlauben, die Funktionalität der Sprache über Metadaten im Code zu erweitern (eine ähnliche Funktionalität wurde in Form der oben beschriebenen `*Annotations`* in Java 5.0 übernommen). C# enthält auch Bestandteile der Sprache `F33f`_`[Visual Basic`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Visual_Basic_.NET]`_`f, zum Beispiel Eigenschaften (`*properties`*), sowie Konzepte aus C++.

In .NET ist es ebenso wie in Java möglich, Ausnahmen (`*exceptions`*) zu einer Methode zu deklarieren. In Java können Ausnahmen so deklariert werden, dass sie auch verarbeitet werden müssen (`*`F33f`_`[Checked Exception`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ausnahmebehandlung]`_`f`*).

Windows Systembefehle (Win-`F33f`_`[ABI`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Binärschnittstelle]`_`f-Aufrufe) können in .NET über `*platform invoke`* oder mittels C++/CLI aufgerufen werden. Das ist in Java nicht möglich, es besteht mit dem `F33f`_`[Java Native Interface`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java_Native_Interface]`_`f aber die Möglichkeit, C- und C++-Code per DLL direkt zu referenzieren und außerhalb der `F33f`_`[Java Virtual Machine`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java_Virtual_Machine]`_`f ausführen zu lassen.

>>>Scala

`F33f`_`[Scala`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Scala_(Programmiersprache)]`_`f ist eine Programmiersprache, die objektorientierte und funktionale Paradigmen vereint und wie Java auf der `F33f`_`[Java Virtual Machine`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java_Virtual_Machine]`_`f ausgeführt werden kann.

Im Gegensatz zu Java, und ähnlich wie C#, ist das Typsystem vereinheitlicht und umfasst Referenz- und Werttypen. Benutzer können weitere Typen definieren – in Java sind die verfügbaren Werttypen auf die fest vordefinierten primitiven Typen (`B100`F9d9int`f`b, `B100`F9d9long`f`b, …) beschränkt.

Scala verwendet statt Schnittstellen (`B100`F9d9interface`f`b) sogenannte Traits (`B100`F9d9traits`f`b), die wiederverwendbare Methodenimplementierungen enthalten können. Weitere Funktionalität, die nicht in Java enthalten ist, umfasst unter anderem Typen und `F33f`_`[Funktionen höherer Ordnung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Funktion_höherer_Ordnung]`_`f, `F33f`_`[Pattern Matching`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Pattern_Matching]`_`f und frei wählbare Methoden- und Klassennamen.

Wie in C# gibt es keine `*checked exceptions`*. Allerdings können Methoden mit einer `B100`F9d9@throws`f`b-Annotation versehen werden. Scala entfernt unter anderem das Konzept statischer Methoden und Klassen (ersetzt durch `*companion objects`*), `*Raw Types`*, die Notwendigkeit von Getter- und Settermethoden und die unsichere Varianz von Arrays.

Die Varianz generischer Typen muss nicht wie in Java bei der Nutzung erfolgen (`*use-site variance`*), sondern kann direkt bei der Deklaration angegeben werden (`*declaration-site variance`*).

>>>Kotlin

`F33f`_`[Kotlin`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kotlin_(Programmiersprache)]`_`f ist eine `F33f`_`[plattformübergreifende`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Plattformunabhängigkeit]`_`f, `F33f`_`[statisch typisierte`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Statische_Typisierung]`_`f `F33f`_`[Programmiersprache`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Programmiersprache]`_`f, die in `F33f`_`[Bytecode`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bytecode]`_`f für die `F33f`_`[Java Virtual Machine`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java_Virtual_Machine]`_`f (JVM) übersetzt wird, aber auch in `F33f`_`[JavaScript`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=JavaScript]`_`f-`F33f`_`[Quellcode`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Quelltext]`_`f oder (mittels `F33f`_`[LLVM`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=LLVM]`_`f) in `F33f`_`[Maschinencode`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Maschinensprache]`_`f umgewandelt werden kann.

Anders als in Java wird bei Kotlin der `F33f`_`[Datentyp`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Datentyp]`_`f einer `F33f`_`[Variable`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Variable_(Programmierung)]`_`f nicht vor dem Variablennamen, sondern danach, abgetrennt durch einen Doppelpunkt, notiert. Allerdings unterstützt Kotlin auch `F33f`_`[Typinferenz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Typinferenz]`_`f, sodass der Typ oft auch weggelassen werden kann, wenn er aus dem Zusammenhang klar ist. Als Anweisungsende genügt der Zeilenumbruch, optional kann jedoch auch ein Semikolon verwendet werden.`:cite-ref-23[`F5bf`_`[23`#cite-note-23]`_`f] Zusätzlich zu `F33f`_`[Klassen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Klasse_(Objektorientierung)]`_`f und `F33f`_`[Methoden`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Methode_(Programmierung)]`_`f (in Kotlin: `*member functions`*) aus der `F33f`_`[objektorientierten Programmierung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Objektorientierte_Programmierung]`_`f unterstützt Kotlin `F33f`_`[prozedurale Programmierung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Prozedurale_Programmierung]`_`f unter Verwendung von `F33f`_`[Funktionen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Funktion_(Programmierung)]`_`f sowie bestimmte Aspekte der `F33f`_`[funktionalen Programmierung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Funktionale_Programmierung]`_`f.`:cite-ref-24[`F5bf`_`[24`#cite-note-24]`_`f] Als Einstiegspunkt dient wie bei `F33f`_`[C`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=C_(Programmiersprache)]`_`f u. ä. eine `F33f`_`[main-Funktion`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Main-Funktion]`_`f.

Kotlin lässt sich außerdem zur Entwicklung von `F33f`_`[Android-Apps`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Android_(Betriebssystem)]`_`f verwenden und wird dafür seit 2017 offiziell von `F33f`_`[Google`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Google_LLC]`_`f unterstützt.`:cite-ref-25[`F5bf`_`[25`#cite-note-25]`_`f] Seit Mai 2019 ist Kotlin die von Google bevorzugte Sprache für Android-Appentwicklung.`:cite-ref-26[`F5bf`_`[26`#cite-note-26]`_`f]

>>Anwendungsarten


Hauptartikel

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Java-Anwendung

Mit Java können zahlreiche verschiedene Arten von Anwendungen erstellt werden.

>>>Java-Webanwendungen

Java-Webanwendungen sind Java-Programme, die auf einem Webserver geladen und gestartet werden und beim Benutzer in einem Webbrowser ablaufen bzw. dargestellt werden. Üblicherweise läuft ein Teil der Webanwendung auf dem Server (die `F33f`_`[Geschäftslogik`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Geschäftslogik]`_`f und `F33f`_`[Persistenz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Persistenz_(Informatik)]`_`f) und ein anderer Teil am Webbrowser (die Logik der `F33f`_`[grafischen Benutzeroberfläche`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Grafische_Benutzeroberfläche]`_`f). Der Serverteil wird üblicherweise vollständig in Java geschrieben, der Browserteil üblicherweise in HTML und JavaScript. Es ist jedoch auch möglich, Java-Webanwendungen inklusive GUI-Logik vollständig in Java zu schreiben (siehe z. B. `F33f`_`[Google Web Toolkit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Google_Web_Toolkit]`_`f oder die `F33f`_`[Remote Application Platform`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Remote_Application_Platform]`_`f). Bekannte Beispiele für Java-Webanwendungen sind `F33f`_`[Twitter`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Twitter]`_`f,`:cite-ref-27[`F5bf`_`[27`#cite-note-27]`_`f] `F33f`_`[Jira`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Jira_(Software)]`_`f, `F33f`_`[Jenkins`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Jenkins_(Software)]`_`f oder `F33f`_`[Gmail`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gmail]`_`f (das nicht vollständig, aber zu großen Teilen in Java geschrieben ist).

>>>Java-Desktop-Anwendungen

Unter Desktop-Anwendungen oder Applikationen werden normale Desktop-Programme zusammengefasst. Sowohl Internet-Kommunikationsprogramme als auch Spiele oder Office-Anwendungen, die auf einem normalen PC laufen, werden so genannt. Bekannte Beispiele für Java-Desktop-Anwendungen sind die `F33f`_`[integrierte Entwicklungsumgebung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Integrierte_Entwicklungsumgebung]`_`f `F33f`_`[Eclipse`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Eclipse_(IDE)]`_`f, das `F33f`_`[Filesharing`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Filesharing]`_`f-Programm `F33f`_`[Vuze`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vuze]`_`f oder das `F33f`_`[Computerspiel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Computerspiel]`_`f `F33f`_`[Minecraft`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Minecraft]`_`f.

>>>Java-Applets

`F33f`_`[Java-Applets`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java-Applet]`_`f sind Java-Anwendungen, die normalerweise in einem `F33f`_`[Webbrowser`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Webbrowser]`_`f ausgeführt werden. Sie sind üblicherweise auf einen durch ein spezielles `F33f`_`[HTML`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hypertext_Markup_Language]`_`f-Tag definierten Bereich einer Webseite beschränkt. Voraussetzung für die Ausführung von Java-Applets ist ein Java-fähiger Browser. Diese Anwendungsform wird seit Java 11 nicht mehr unterstützt, nachdem sie bereits in Java 9 als „veraltet“ gekennzeichnet wurde.`:cite-ref-28[`F5bf`_`[28`#cite-note-28]`_`f]`:cite-ref-29[`F5bf`_`[29`#cite-note-29]`_`f]`:cite-ref-30[`F5bf`_`[30`#cite-note-30]`_`f]`:cite-ref-31[`F5bf`_`[31`#cite-note-31]`_`f]

>>>Apps

Apps sind kleinere Applikationen für mobile Geräte wie Handys, Smartphones, PDAs oder Tablets. Sie laufen üblicherweise auf speziellen, für die Ausführung von Java-Anwendungen auf mobilen Geräten optimierten Java-Plattformen wie `F33f`_`[Java ME`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java_Platform,_Micro_Edition]`_`f.

`F33f`_`[Apps`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mobile_App]`_`f für das `F33f`_`[Android-Betriebssystem`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Android_(Betriebssystem)]`_`f von `F33f`_`[Google`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Google_Inc.]`_`f werden in der hier beschriebenen Sprache Java programmiert, basieren aber auf einer abweichenden `F33f`_`[Klassenbibliotheks`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Klassenbibliothek]`_`f-`F33f`_`[API`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Programmierschnittstelle]`_`f.

>>Entwicklungsumgebungen

Es gibt eine große Vielfalt von `F33f`_`[Entwicklungsumgebungen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Integrierte_Entwicklungsumgebung]`_`f für Java, sowohl proprietäre als auch freie (`F33f`_`[Open Source`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Open_Source]`_`f). Die meisten Entwicklungsumgebungen für Java sind selbst ebenfalls in Java geschrieben.

Die bekanntesten Open-Source-Umgebungen sind das von der Eclipse Foundation bereitgestellte `F33f`_`[Eclipse`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Eclipse_(IDE)]`_`f und das von Sun entwickelte `F33f`_`[NetBeans`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=NetBeans_IDE]`_`f.

Unter den kommerziellen Entwicklungsumgebungen sind `F33f`_`[IntelliJ IDEA`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=IntelliJ_IDEA]`_`f von `F33f`_`[JetBrains`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=JetBrains]`_`f (welches in der Community Edition`:cite-ref-32[`F5bf`_`[32`#cite-note-32]`_`f] jedoch `F33f`_`[Freie Software`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Freie_Software]`_`f ist), `F33f`_`[JBuilder`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=JBuilder]`_`f von `F33f`_`[Borland`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Borland]`_`f sowie `F33f`_`[JCreator`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=JCreator]`_`f und das auf `F33f`_`[NetBeans`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=NetBeans_IDE]`_`f basierende Sun ONE Studio von Sun, am verbreitetsten. Außerdem gibt es noch eine um einige hundert Plugins erweiterte Version von Eclipse, die von `F33f`_`[IBM`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=IBM]`_`f unter dem Namen `F33f`_`[WebSphere Studio Application Developer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=WebSphere]`_`f („WSAD“) vertrieben wurde und ab Version 6.0 `F33f`_`[Rational Application Developer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Rational_Application_Developer]`_`f („RAD“) heißt.

Apple liefert mit `F33f`_`[macOS`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=MacOS]`_`f ab Version 10.3 die Entwicklungsumgebung `F33f`_`[Xcode`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Xcode]`_`f aus, die verschiedene Programmiersprachen unterstützt, allerdings einen Schwerpunkt auf C, C++, Objective-C und Swift setzt.`:cite-ref-33[`F5bf`_`[33`#cite-note-33]`_`f]`:cite-ref-34[`F5bf`_`[34`#cite-note-34]`_`f] Für das Programmieren von Android-Apps mit Java empfiehlt sich `F33f`_`[Android Studio`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Android_Studio]`_`f.

Für Einsteiger und Ausbildungszwecke konzipiert ist die IDE `F33f`_`[BlueJ`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=BlueJ]`_`f, wo unter anderem die Beziehungen zwischen den verschiedenen Klassen grafisch in Form von `F33f`_`[Klassendiagrammen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Klassendiagramm]`_`f dargestellt werden.

Sehr viele `F33f`_`[Texteditoren`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Texteditor]`_`f bieten Unterstützung für Java, darunter `F33f`_`[Emacs`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Emacs]`_`f, `F33f`_`[jEdit`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=JEdit]`_`f, `F33f`_`[Atom`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Atom_(Texteditor)]`_`f, `F33f`_`[Visual Studio Code`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Visual_Studio_Code]`_`f, `F33f`_`[Vim`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vim]`_`f, `F33f`_`[Geany`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Geany]`_`f, `F33f`_`[Jed`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Jed]`_`f, `F33f`_`[Notepad++`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Notepad++]`_`f und `F33f`_`[TextPad`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=TextPad]`_`f.

>>Compiler

Ein Java-`F33f`_`[Compiler`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Compiler]`_`f übersetzt Java-`F33f`_`[Quellcode`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Quelltext]`_`f (Dateiendung „.java“) in einen ausführbaren Code. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Bytecode- und `F33f`_`[Nativecode`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Maschinensprache]`_`f-Compilern. Einige `F33f`_`[Java-Laufzeitumgebungen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java-Laufzeitumgebung]`_`f verwenden einen `F33f`_`[JIT-Compiler`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=JIT-Compiler]`_`f, um zur Laufzeit den Bytecode häufig genutzter Programmteile in nativen `F33f`_`[Maschinencode`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Maschinensprache]`_`f zu übersetzen.

>>>Bytecode-Compiler

Im Normalfall übersetzt der Java-Compiler die Programme in einen nicht direkt ausführbaren `F33f`_`[Bytecode`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bytecode]`_`f (Dateiendung „.class“), den die Java Runtime Environment (JRE) später ausführt. Die aktuelle `F33f`_`[HotSpot`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=HotSpot]`_`f-Technologie kompiliert den Bytecode zur Laufzeit in nativen Prozessorcode und optimiert diesen abhängig von der verwendeten Plattform. Diese Optimierung findet dabei nach und nach statt, sodass der Effekt auftritt, dass Programmteile nach mehrmaliger Abarbeitung schneller werden. Andererseits führt diese Technik, die ein Nachfolger der Just-in-time-Kompilierung ist, dazu, dass Java-Bytecode theoretisch genauso schnell wie native, kompilierte Programme ausgeführt werden könnte.

Die HotSpot-Technik ist seit der JRE Version 1.3 verfügbar und wurde seitdem stetig weiter verbessert.

Beispiele für Bytecode-Compiler sind `F33f`_`[javac`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java_Development_Kit]`_`f (Teil des `F33f`_`[JDK`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java_Development_Kit]`_`f) und war `F33f`_`[Jikes`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Jikes]`_`f (eingestellt, Funktionsumfang bis Java SE 5) von `F33f`_`[IBM`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=IBM]`_`f.

>>>Native Compiler

Es existieren auch Compiler für Java, die Java-Quelltexte oder Java-Bytecode in „normalen“ `F33f`_`[Maschinencode`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Maschinensprache]`_`f übersetzen können, sogenannte `F33f`_`[Ahead-of-time-Compiler`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ahead-of-time-Compiler]`_`f. Nativ kompilierte Programme haben den Vorteil, keine `F33f`_`[JavaVM`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=JavaVM]`_`f mehr zu benötigen, aber auch den Nachteil, nicht mehr plattformunabhängig zu sein.

Beispiele für native Java-Compiler waren `F33f`_`[Excelsior JET`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Excelsior_JET]`_`f (eingestellt, bis Java SE 7), sowie `F33f`_`[GNU Compiler for Java`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=GNU_Compiler_for_Java]`_`f (GCJ, eingestellt, bis J2SE 5.0) wie `F33f`_`[MinGW`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=MinGW]`_`f, `F33f`_`[Cygwin`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Cygwin]`_`f oder JavaNativeCompiler (JNC).

>>>Wrapper


Hauptartikel

:

Wrapper (Software)

Als weitere Möglichkeit kann das Java-Programm in ein anderes Programm „eingepackt“ (englisch `*to wrap`*) werden; diese äußere Hülle dient dann als Ersatz für ein `F33f`_`[Java-Archiv`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java-Archiv]`_`f. Sie sucht selbständig nach einer installierten `F33f`_`[Java-Laufzeitumgebung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=JavaVM]`_`f, um das eigentliche Programm zu starten, und informiert den Benutzer darüber, wo er eine `F33f`_`[Laufzeitumgebung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Laufzeitumgebung]`_`f herunterladen kann, sofern noch keine installiert ist. Es ist also immer noch eine Laufzeitumgebung nötig, um das Programm starten zu können, aber der Anwender erhält eine verständliche Fehlermeldung, die ihm weiterhilft.

`F33f`_`[Java Web Start`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java_Web_Start]`_`f ist ein etwas eleganterer und standardisierter Ansatz für diese Lösung – er ermöglicht die einfache Aktivierung von Anwendungen mit einem einzigen Mausklick und garantiert, dass immer die neueste Version der Anwendung ausgeführt wird. Dadurch werden komplizierte Installations- oder Aktualisierungsprozeduren automatisiert.

Beispiele für Java-Wrapper sind `F33f`_`[JSmooth`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=JSmooth]`_`f oder Launch4J. `F33f`_`[JBuilder`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=JBuilder]`_`f von `F33f`_`[Borland`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Borland]`_`f und `F33f`_`[NSIS`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nullsoft_Scriptable_Install_System]`_`f sind ebenfalls in der Lage, einen Wrapper für Windows zu erstellen.

>>Java User Groups

Sowohl international als auch in Deutschland gibt es Java User Groups (JUG). Der Zweck dieser Vereinigungen an Java-Anwendern ist freier Informationsaustausch.

>>Konferenzen

Wichtige deutschsprachige Konferenzen rund um Java sind:

• `F33f`_`[JAX`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=JAX_(Konferenz)]`_`f
• `F33f`_`[Java-Tage`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Java-Tage]`_`f
• `F33f`_`[JavaLand`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=JavaLand]`_`f

Internationale Konferenzen mit dem Schwerpunkt Java:

• `F33f`_`[JavaOne`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=JavaOne]`_`f

>>Trivia

Mit `*Helloworld.java`* veröffentlichte die Band `F33f`_`[Nanowar of Steel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Nanowar_of_Steel]`_`f 2024 einen Song in der `F33f`_`[Programmiersprache`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Programmiersprache]`_`f Java.`:cite-ref-35[`F5bf`_`[35`#cite-note-35]`_`f]`:cite-ref-36[`F5bf`_`[36`#cite-note-36]`_`f]

>>Siehe auch

• `F33f`_`[Visual J++`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Visual_J++]`_`f

>>Literatur

• Christian Ullenboom: `*Java ist auch eine Insel`*. Galileo Computing, 13. Auflage 2017, ISBN 978-3-8362-4119-9.
• Guido Krüger, Heiko Hansen: `*Java-Programmierung. Das Handbuch zu Java 8`*. O’Reilly, 8. Auflage 2014, ISBN 978-3-95561-514-7.
• Christian Ullenboom: `*Java 7 – Mehr als eine Insel`*. Galileo Computing, 1. Auflage 2011, ISBN 978-3-8362-1507-7.
• Florian Siebler: `*Einführung in Java mit BlueJ`*. Galileo Computing, 1. Auflage 2011, ISBN 978-3-8362-1630-2.
• Dirk Louis, Peter Müller: `*Java 7 – Das Handbuch`*, Markt & Technik, 1. Auflage 2011, ISBN 978-3-8272-4353-9.
• `F33f`_`[James Gosling`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=James_Gosling]`_`f, `F33f`_`[Bill Joy`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bill_Joy]`_`f, `F33f`_`[Guy Steele`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Guy_Steele]`_`f, Gilad Bracha: `*The Java Language Specification`*, Addison-Wesley, 3. Auflage 2005, ISBN 0-321-24678-0, (Online).
• Michael Bonacina: `*Java Programmieren für Einsteiger`*, BMU Verlag, 2. Auflage 2018, ISBN 978-3-96645-003-4.

>>Weblinks

Commons

: Java (programming language)

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wikibooks: Java

– Lern- und Lehrmaterialien

Wikiversity: Java (Programmiersprache)

– Kursmaterialien

• Java bei Oracle (englisch)

>>Einzelnachweise

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